Ein Mikro – Weingut, ein Partnerprojekt des fränkischen Ebracher Hof mit Markus Greulich und Hubert Bachmann im Rheingau. Die beiden haben sich während des Studiums in Geisenheim kennen gelernt

[dropcap1]A[/dropcap1]us extrem steilen und arbeitsintensiven Parzellen im Lorcher Berg, die eigentlich schon dem Kettensägenopfer geweiht waren, erzeugen sie seit 2006 besonders charaktervolle Weine.

Marketing gibt es hier keines, braucht man auch nicht. Die wenigen jährlich gefüllten Flaschen haben es auf Anhieb in die internationale Spitzengastronomie geschafft. Man prahlt weder mit der durchgeführten spontanen Gärung, noch der weitestgehend biologischen Arbeit. Zertifiziert ist man eh nicht. Auch das Design der Flaschen verrät den puristischen Ansatz, hier geht es wirklich nur um Inhalte.

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Urtümlicher Krafsstoff für Rieslingnerds, rein, schnörkellos und wunderbar direkt. In der Nase starke Eindrücke von gelben Früchten, tiefe Kräuterwürze am Gaumen, Thymian und Kräuterwiese. Der Assoziationsfreude wird hier großer Freiraum gelassen. Agiert sehr direkt und saftig mit unheimlich viel Druck am Gaumen, solide Riesling-Säure. Anhaltender, wärmender Nachhall.

Offensichtlicher Wein aus dem Rheingau, viel deutlicher zeigt deutscher Wein seine Herkunft selten. Terroirwein, ohne dass jemand davon spricht. Ein völliger Underdog unter den großen Namen des Gebietes, überzeugend bis zum letzten Schluck. Nicht nur die Gastronomie sollte hier zugreifen!

Gibt´s für ca. 16€, Bezugsquellen findet ihr hier
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