Wein 1.0: Es geht um die vielbesungene Basis. Jene Weine, von der Blogger und andere Weinschreibende gern behaupten, dass sie „passen muss“. Taugen die Brot- und Butterweine eines Winzers nicht, taugt die ganze Kollektion nichts. Richtig und trotzdem Bullshit! Um die Basis kümmert sich ja keiner. Die Literweine werden konsequent übersehen, alles faselt vom Gutsriesling XY im 0,75L Gebinde. Selbst das wohl einzige Weingut Deutschlands, welches man ohne weiteres als Château bezeichnen könnte, hat ebenfalls einen Liter im Portfolio Robert Weil Lidy Weinblog

[dropcap1]K[/dropcap1]unden wollen den Liter. Für viele Winzer ist er schlichtweg die wirtschaftliche Basis. Auch Gastronome sind gut beraten davon Gebrauch zu machen und nicht in den Discounter zu laufen. Ein Liter aber für 13 Euro? Zumindest muss man das für Weil auf den Tisch legen, beim Weingut Lidy aus dem südpfälzischen Frankweiler reichen ab Hof schon 4,30€. Der Underdog gegen den Platzhirsch? Die üblichen Kategorien wollen heute iregndwie gar nicht passen…

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